Am Samstagnachmittag war ich drei Stunden mit den beiden Vorsitzenden des ADFC Offenburg unterwegs: erst mit dem Fahrrad durch die Stadt, anschließend zum Austausch in der ADFC-Geschäftsstelle am Marktplatz.
Wir haben konkrete Problemstellen angeschaut, über Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen und darüber, wie Stadtverwaltung, Oberbürgermeister und engagierte Akteure künftig besser zusammenarbeiten können.
Mein Eindruck: Der ADFC bringt großes Engagement, viel Alltagserfahrung und viele pragmatische Ideen mit. Diese Expertise sollten wir stärker nutzen und gemeinsam mit engagierten Bürgern in konkrete Verbesserungen übersetzen.
Radverkehr ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Gleichzeitig geht es nicht um ein Gegeneinander der Verkehrsmittel. Fußgänger, Fahrrad, ÖPNV und Auto müssen gut miteinander funktionieren. Gerade für eine Stadt mit der Größe und Struktur Offenburgs gelingt die Verkehrswende nur mit einem guten Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.
Dafür braucht es klare Prioritäten, eine gute Verzahnung der beteiligten Fachbereiche in der Stadtverwaltung, regelmäßigen Austausch mit den relevanten Akteuren und vor allem eine zügige Umsetzung pragmatischer Maßnahmen, die Verbesserungen für die Attraktivität und Sicherheit des Radverkehrs bringen.
Für mich als Oberbürgermeister wäre dieser regelmäßige Austausch ein wichtiger Bestandteil, um die richtigen Prioritäten zu setzen und bei der Verbesserung des Radverkehrs endlich voranzukommen.
Mehr dazu bald in meinem Wahlprogramm.
