Anfang der Woche habe ich den Landesgartenschau-Markt besucht. Die Bürgerbeteiligungsveranstaltung zur Landesgartenschau 2032 stieß auf große Resonanz. Das zeigt: Die Menschen in Offenburg interessieren sich für die Zukunft ihrer Stadt und möchten sie aktiv mitgestalten. Beeindruckt hat mich, dass bereits über 730 Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft in die Planungen eingeflossen sind.
Neben den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses wurde auch der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Die Veranstaltung wurde von der Verwaltung sehr gut vorbereitet und durchgeführt. Dabei wurde deutlich: Die Landesgartenschau ist weit mehr als ein Ereignis im Jahr 2032. Sie bietet die Chance, Offenburg langfristig weiterzuentwickeln – mit mehr Grünflächen, attraktiven Aufenthaltsbereichen, neuen Freizeitangeboten und einer stärkeren Verbindung der Stadtteile. Besonders spannend finde ich die Idee, die Kinzig und weitere Gewässer für die Menschen noch erlebbarer zu machen.
Bei aller berechtigten Euphorie müssen wir aber auch die Kosten und Folgekosten im Blick behalten. Entscheidend ist, dass die Investitionen einen dauerhaften und nachhaltigen Mehrwert für die Bürger schaffen – über das Jahr 2032 hinaus. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen kann. Die Landesgartenschau hat das Potenzial, Offenburg nachhaltig zu prägen und bleibende Werte für die Stadt schaffen.
Die gelungene Veranstaltung am Montag zeigt, wie wichtig eine frühzeitige, transparente Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe ist. Auch aus meiner bisherigen Arbeit als Bürgermeister bin ich überzeugt: Bürgerbeteiligung verbessert die Qualität von Planungen, bringt wertvolle Alltagserfahrungen ein und trägt wesentlich zum Gelingen von Projekten bei. Eine lebendige Beteiligungskultur ist für mich ein wichtiger Baustein moderner Kommunalpolitik. Das möchte ich als Oberbürgermeister in Offenburg weiterführen.